Energy Sharing (Teilen von Energie) bedeutet den Austausch von elektrischem Strom aus Erneuerbaren Energien zwischen bürgerlichen Erzeugern und Konsumenten, ohne dass Stromkonzerne dies managen, also Strom liefern und dafür bezahlt werden.
So kann z. B. Solarstrom, aber auch Windstrom aus Kleinanlagen oder Strom aus kleinen Biogas-Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen prinzipiell entweder über eine eigens verlegte Direktleitung oder über das öffentliche Netz in das Nachbarhaus geliefert werden. Betreibergemeinschaften eines Solarparks können den selbst erzeugten Strom über das Stromnetz an die Mitglieder der Energiegemeinschaft oder auch in benachbarte Häuser liefern. In großen Mietshäusern, in Eigentumsgemeinschaften oder städtischen Quartieren kann Solarstrom von den Dächern oder Biogasstrom aus der Biogas-Kraft-Wärme-Kopplung im Keller mit den Mietern oder Quartiersbewohnern gemeinsam genutzt werden, unter Nutzung des öffentlichen Netzes oder eigenen Leitungen.
Die EU-Richtlinie sieht dazu vor, dass diese gemeinschaftliche Erzeugung und Nutzung von Gebühren wie Stromsteuer oder Netzgebühren befreit sein sollte. Das Ziel der EU-Richtlinie ist es, einen starken Ausbau der Erneuerbaren Energien zu schaffen und gleichzeitig Klimaschutz und Energieversorgungssicherheit sowie mehr demokratische Teilhabe.
Das neue deutsche Gesetz für Energy
Sharing setzt die EU-Richtlinie nur unzulänglich um
Mit Sicherheit eröffnet das neue deutsche Gesetz neue Perspektiven für den dezentralen Ausbau der Erneuerbaren Energien und deren gemeinschaftliche Nutzung.
Dennoch bleibt das neue Gesetz weit hinter den Möglichkeiten zurück, die die EU-Richtlinie bietet.
So wird der Stromaustausch nicht von Netzgebühren oder Konzessionsabgaben befreit. Damit bleibt der wirtschaftliche Anreiz gering. Allerdings entfällt im Umkreis von 4,5 km die Stromsteuer von 2,05 Cent/kWh.
Auch regelt das neue Gesetz nur das Energy Sharing über das öffentliche Stromnetz. Es schafft damit keine neuen Perspektiven über direkte Leitungen, in Mietshäusern, Quartieren oder zwischen Nachbarn über die bisherigen Möglichkeiten, z. B. im Mieterstromgesetz, hinaus.
Laut Windbranche.de gilt das neue Energy-Sharing-Gesetz für alle Arten der Erneuerbaren Energien, also auch Kleinwindanlagen oder kleine Biogasanlagen.
Quelle: Windbranche.de – Energy Sharing 2026: Neues Modell für Photovoltaik-Strom und lokale Vermarktung startet im Juni
Da sowohl Verträge zwischen Lieferanten und Erzeugern als auch Smart Meter gesetzlich vorgeschrieben sind, ist der Bürokratieaufwand allerdings hoch.
In ähnlicher Richtung beurteilen das Bündnis Bürgerenergie (BBEn), Naturstrom, der Solarenergie-Förderverein und weitere das neue Gesetz. Es überwiegt die Kritik am unzulänglichen Gesetz und den damit verpassten Chancen, die Bürgerenergie endlich mit Energy Sharing nach vorne zu bringen.
Quelle: Bündnis Bürgerenergie – Neue Regelungen zum Energy Sharing treten in Kraft
Dennoch wird das neue Gesetz auch neue Perspektiven eröffnen. Es wird den Ausbau der dezentralen Erneuerbaren Energien befördern und für die Teilnehmer am Energy Sharing eine stärkere Unabhängigkeit von der Marktmacht der Stromkonzerne schaffen.
Die neuen Möglichkeiten des Energy
Sharings und deren Voraussetzungen
Die deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie (DGS) hat in einem kürzlichen Artikel die Neuerungen und Voraussetzungen kurz und prägnant in sechs Kernpunkten beschrieben:
Der Strom muss über das öffentliche
Verteilnetz fließen. Mieterstrom, GGV oder eine Direktleitung zum Nachbarn
gelten nicht als Energy Sharing.
Der Anlagenbetreiber kann eine
Privatperson, eine Betreibergesellschaft oder eine juristische Person sein,
deren Gesellschafter müssen aber allesamt Letztverbraucher oder juristische
Personen des öffentlichen Rechts (z. B. eine Kommune) sein.
PV-Anlage und alle Verbrauchsstellen
müssen in der jetzt startenden ersten Phase innerhalb desselben
Verteilnetzgebiets liegen. Vorteilhaft für Projekte bei großen Netzbetreibern
wie Netze BW oder Westnetz; einschränkend bei kleinen Stadtwerken.
Es sind mindestens zwei Verträge je
Abnehmer erforderlich: ein Liefervertrag und ein Vertrag zur gemeinsamen
Nutzung.
Der Anlagenbetrieb darf nicht
überwiegend der gewerblichen oder selbstständigen Tätigkeit des Betreibers
dienen. Das bedeutet: es soll kein Markt für Profifirmen entstehen, die nur vom
Betrieb solcher Anlagen leben. Ausgenommen werden sollen hier erneuerbare
Betreibergemeinschaften wie Bürgergenossenschaften – so die aktuelle rechtliche
Einordnung.
Die Anlage und alle
Verbrauchsstellen brauchen einen Smart Meter für die viertelstündliche
Abrechnung.
Quelle: DGS – Strom teilen, aber wie genau? Energy Sharing startet
Tschechien und Österreich sind
führend im Energy Sharing
Tschechien
Ausgerechnet in Tschechien, deren Regierungen politisch vehement seit über 15 Jahren – aber dennoch bisher erfolglos – auf den Neubau von Atomkraftwerken setzen, wächst Energy Sharing stark an. Bereits im August 2024 wurde die EU-Richtlinie umgesetzt, mit guten finanziellen Anreizen wie Befreiungen von Netzgebühren. Insbesondere beim Teilen von Strom innerhalb von Mehrfamilienhäusern ist ein starkes Wachstum zu beobachten. Laut aktueller Statistik gibt es in der Tschechischen Republik bereits 1.057 Mehrfamilienhäuser, in denen die Bewohner den erzeugten Strom gemeinsam nutzen. Mehrfamilienhäuser teilen in der Regel Strom aus einer Solaranlage auf dem eigenen Dach und sind daher von der Zahlung von Netzentgelten befreit. So können Wohnungseigentümergemeinschaften bis zu 40 Prozent der gesamten Stromkosten einsparen. Im April 2026 wurden bereits rekordverdächtige 15.880 Megawattstunden Strom geteilt.
Quelle: Ekonomický deník – Sdílení elektřiny v panelácích se stává hitem
Österreich
In Österreich wurde unter der ehemaligen Grünen Ministerin Leonore Gewessler ebenfalls frühzeitig und erfolgreich die EU-Richtlinie zum Energy Sharing umgesetzt.
Bis Ende 2025 wurden über 5.590 Erneuerbare-Energie-Gemeinschaften (EEG) und rund 1.000 Bürgerenergiegemeinschaften gegründet, die es ermöglichen, lokal produzierten Solarstrom mit Nachbarn oder innerhalb der Region zu teilen und so von reduzierten Netzentgelten zu profitieren.
Quelle: Österreichische Energiegemeinschaften – Best Practice Beispiele
Es wird in Österreich zwischen Erneuerbaren-Energie-Gemeinschaften (EEG) (lokal/regional) und Bürgerenergiegemeinschaften (BEG) (überregional) unterschieden. Neben dem Umweltaspekt locken Kosteneinsparungen durch verminderte Netzentgelte. Verminderte Fördersätze (im Vergleich zur Volleinspeisung) können durch höhere Verkaufspreise an Nachbarn ausgeglichen werden. Die Nutzung erfolgt über das bestehende öffentliche Netz, wobei die Abrechnung über spezielle Plattformen (z. B. neoom, eFriends) oder regionale Vereine erfolgt. Die Gründung einer Rechtspersönlichkeit (Verein, Genossenschaft) ist für offizielle Energiegemeinschaften erforderlich.
Wie kann man nun Energy Sharing in
Deutschland selbst umsetzen?
Future Fox hat in sechs Schritten gut erklärt, wie man am Energy Sharing teilnehmen und die dafür notwendige Energiegemeinschaft gründen kann.
Quelle: Future Fox – Energiegemeinschaft gründen: Anleitung 2026
Es gibt aber auch professionelle Hilfe. In Österreich hat NEOOM erfolgreich eine Plattform mit App geschaffen, mit deren Hilfe man schnell eine Energiegemeinschaft gründen oder einer bestehenden beitreten kann.
Damit hat NEOOM sehr zum österreichischen Erfolg beigetragen.
NEOOM hat angekündigt, mit Inkrafttreten des Gesetzes seine Plattform und die App auch auf Deutschland auszuweiten.
Quelle: NEOOM – Energy Sharing und Energieteilung in Deutschland
Energy Sharing jetzt umsetzen
Jetzt kann ich nur ermutigen, selbst Energy Sharing umzusetzen. Auch wenn die bürokratischen Hürden hoch sind, sind sie dennoch mit Hilfe der vielen Ratschläge und Plattformen leicht überwindbar. Den Ökostrom über nachbarschaftliche Grenzen auszutauschen, macht sehr viel Sinn, denn es macht unabhängiger von den Stromlieferungen der Stromkonzerne und damit auch von Preisvolatilitäten ihrer Erdgasstromerzeugung. Jetzt können alle, die kein günstiges Solardach haben, mit den Nachbarn gemeinsam doch Solarstrom nutzen und so den persönlichen Klimaschutz voranbringen.
Ihr Hans-Josef Fell
Hammelburg, 03.06.26
تقاسم الطاقة يعني تبادل الكهرباء من الطاقات المتجددة بين المنتجين البرجوازيين والمستهلكين دون أن تدير شركات الكهرباء ذلك، أي توفير الكهرباء والحصول على أجر مقابلها.
على سبيل المثال، يمكن من حيث المبدأ توصيل الطاقة الشمسية، وكذلك طاقة الرياح من محطات صغيرة أو طاقة الغاز الحيوي المختلطة بالحرارة والطاقة إلى المنزل المجاور إما عبر خط مباشر خاص أو عبر الشبكة العامة. يمكن لجمعيات مشغلي الحديقة الشمسية تزويد أعضاء مجتمع الطاقة أو المنازل المجاورة بالكهرباء المولدة ذاتيا عبر شبكة الطاقة. في المباني السكنية الكبيرة، في الشقق السكنية أو المناطق الحضرية، يمكن مشاركة الطاقة الشمسية من الأسطح أو الكهرباء الحيوية من محطة التدفئة والطاقة المجمعة في القبو مع المستأجرين أو سكان الحي، باستخدام الشبكة العامة أو أنابيبهم الخاصة.
ينص توجيه الاتحاد الأوروبي على أن هذا التوليد والاستخدام المشترك يجب أن يعفى من رسوم مثل ضريبة الكهرباء أو رسوم الشبكة. يهدف توجيه الاتحاد الأوروبي إلى تحقيق توسع قوي في الطاقات المتجددة، وفي الوقت نفسه حماية أمن المناخ وإمدادات الطاقة وكذلك زيادة المشاركة الديمقراطية.
القانون الألماني الجديد لتقاسم
الطاقة لا ينفذ توجيه الاتحاد الأوروبي بشكل كاف
يفتح القانون الألماني الجديد بالتأكيد آفاقا جديدة للتوسع اللامركزي للطاقات المتجددة واستخدامها المشترك.
ومع ذلك، فإن القانون الجديد لا يرقى إلى الإمكانيات التي يوفرها توجيه الاتحاد الأوروبي.
على سبيل المثال، لن يعفى تبادل الكهرباء من رسوم الشبكة أو رسوم الامتياز. وهذا يعني أن الحافز الاقتصادي لا يزال منخفضا. ومع ذلك، يتم إعفاء ضريبة الكهرباء البالغة 2.05 سنت/كيلوواط ساعة ضمن دائرة نصف قطرها 4.5 كم.
كما أن القانون الجديد ينظم فقط مشاركة الطاقة عبر شبكة الكهرباء العامة. وبالتالي، لا يخلق أي آفاق جديدة تتجاوز الاحتمالات السابقة، مثل قانون كهرباء المستأجرين، عبر الخطوط المباشرة، في مباني الشقق أو الأحياء أو بين الجيران.
وفقا ل Windbranche.de، ينطبق قانون تقاسم الطاقة الجديد على جميع أنواع الطاقة المتجددة، بما في ذلك توربينات الرياح الصغيرة أو محطات الغاز الحيوي الصغيرة.
المصدر: Windbranche.de – مشاركة الطاقة 2026: النموذج الجديد للكهرباء الكهروضوئية والتسويق المحلي سيبدأ في يونيو
ومع ذلك، نظرا لأن العقود بين الموردين والمنتجين بالإضافة إلى العدادات الذكية مطلوبة قانونيا، فإن البيروقراطية مرتفعة.
تقوم تحالف الطاقة المواطنة (BBEn)، وناتورستروم، وجمعية تعزيز الطاقة الشمسية، وغيرهم بتقييم القانون الجديد في اتجاه مماثل. تسود الانتقادات الموجهة للقانون غير الكافي والفرص الضائعة الناتجة عن ذلك لدفع طاقة المواطنين أخيرا إلى الأمام من خلال مشاركة الطاقة.
المصدر: Bündnis Bürgerenergie – تدخل لوائح جديدة بشأن مشاركة الطاقة حيز التنفيذ
ومع ذلك، سيفتح القانون الجديد أيضا آفاقا جديدة. سيعزز توسع الطاقات المتجددة اللامركزية ويخلق استقلالية أكبر عن قوة سوق شركات الكهرباء للمشاركين في مشاركة الطاقة.
الإمكانيات الجديدة لمشاركة الطاقة
ومتطلباتها
في مقال حديث، وصفت الجمعية الألمانية للطاقة الشمسية (DGS) الابتكارات والمتطلبات بإيجاز وإيجاز في ست نقاط رئيسية:
يجب أن تتدفق الكهرباء عبر شبكة
التوزيع العامة. الكهرباء للمستأجرين، أو GGV، أو الخط المباشر إلى الجار لا تعتبر
مشاركة طاقة.
يمكن أن يكون مشغل المصنع فردا خاصا،
أو شركة تشغيل، أو كيانا قانونيا، لكن يجب أن يكون جميع مساهميه مستهلكين نهائيين
أو كيانات قانونية بموجب القانون العام (مثل البلدية).
في المرحلة الأولى التي بدأت الآن،
يجب أن يكون نظام الطاقة الشمسية وجميع نقاط الاستهلاك ضمن نفس منطقة شبكة
التوزيع. ميزة للمشاريع التي لديها مشغلات شبكات كبيرة مثل Netze BW أو Westnetz؛
مقيدة للمرافق البلدية الصغيرة.
يتطلب كل عميل على الأقل عقدين: عقد
توريد وعقد استخدام مشترك.
قد لا يخدم تشغيل المصنع بشكل أساسي
النشاط التجاري أو الحر للمشغل نفسه. وهذا يعني أنه لا ينبغي أن يكون هناك سوق
للشركات المهنية التي تعيش فقط من خلال تشغيل مثل هذه المصانع. يجب إعفاء جمعيات
مشغلي الطاقة المتجددة مثل تعاونيات المواطنين هنا - وفقا للتصنيف القانوني
الحالي.
النظام وجميع نقاط الاستهلاك تحتاج
إلى عداد ذكي للفوترة ربع ساعة.
المصدر: DGS – مشاركة الكهرباء، لكن كيف بالضبط؟ بداية مشاركة الطاقة
تعد جمهورية التشيك والنمسا رائدتين
في تقاسم الطاقة
جمهورية التشيك
في جمهورية التشيك، من بين كل الأماكن، التي كانت حكوماتها ملتزمة سياسيا بقوة ببناء محطات طاقة نووية جديدة لأكثر من 15 عاما – لكنها لا تزال دون نجاح – تشهد مشاركة الطاقة نموا قويا. تم تنفيذ توجيه الاتحاد الأوروبي بالفعل في أغسطس 2024، مع حوافز مالية جيدة مثل الإعفاءات من رسوم الشبكة. على وجه الخصوص، يمكن ملاحظة نمو قوي في مشاركة الكهرباء داخل المباني السكنية. وفقا للإحصائيات الحالية، هناك بالفعل 1,057 مبنى سكني في جمهورية التشيك يتقاسم السكان فيها الكهرباء المولدة. عادة ما تشارك المباني السكنية الكهرباء من نظام شمسي على أسطحها الخاصة، وبالتالي فهي معفاة من دفع رسوم الشبكة. وبهذه الطريقة، يمكن لجمعيات ملاك المنازل توفير ما يصل إلى 40 بالمئة من إجمالي تكاليف الكهرباء. في أبريل 2026، تم بالفعل مشاركة رقم قياسي بلغ 15,880 ميغاواط ساعة من الكهرباء.
كويل: إيكونوميك ديلي – مشاركة الكهرباء في المباني الجاهزة أصبحت ناجحة
النمسا
في النمسا، تم تنفيذ توجيه الاتحاد الأوروبي بشأن تقاسم الطاقة مبكرا وناجحا أيضا في عهد الوزيرة الخضراء السابقة ليونور جيويسلر.
بحلول نهاية عام 2025، تم إنشاء أكثر من 5,590 مجتمع طاقة متجددة (EEG) وحوالي 1,000 مجتمع طاقة مواطني، مما جعل من الممكن مشاركة الطاقة الشمسية المنتجة محليا مع الجيران أو داخل المنطقة وبالتالي الاستفادة من انخفاض رسوم الشبكة.
المصدر: مجتمعات الطاقة النمساوية – أمثلة على أفضل الممارسات
في النمسا، يتم التمييز بين مجتمعات الطاقة المتجددة (EEG) (محلية/إقليمية) ومجتمعات الطاقة المواطنة (BEG) (فوق الإقليمية). بالإضافة إلى الجانب البيئي، فإن توفير التكاليف من خلال خفض رسوم الشبكة مغر. يمكن تعويض انخفاض معدلات الدعم (مقارنة بالتغذية الكاملة) بأسعار مبيعات أعلى للجيران. يستخدم عبر الشبكة العامة الحالية، مع الفوترة عبر منصات خاصة (مثل neoom، eFriends) أو الجمعيات الإقليمية. يتطلب إنشاء كيان قانوني (جمعية، تعاونية) للمجتمعات الطاقية الرسمية.
كيف يمكن تطبيق تقاسم الطاقة في
ألمانيا نفسها؟
شرحت Future Fox بشكل جيد في ست خطوات كيفية المشاركة في مشاركة الطاقة وإنشاء مجتمع الطاقة اللازم.
المصدر: Future Fox – تأسيس مجتمع الطاقة: دليل 2026
لكن هناك أيضا مساعدة مهنية. في النمسا، نجحت NEOOM في إنشاء منصة تحتوي على تطبيق يمكن استخدامه لإنشاء مجتمع طاقة بسرعة أو الانضمام إلى مجتمع قائم.
وبهذه الطريقة، قدمت NEOOM مساهمة كبيرة في نجاح النمسا.
أعلنت NEOOM أنها ستوسع منصتها وتطبيقها إلى ألمانيا عندما يدخل القانون حيز التنفيذ.
المصدر: NEOOM – مشاركة الطاقة والطاقة في ألمانيا
نفذ مشاركة الطاقة الآن
الآن لا يسعني إلا أن أشجعك على تطبيق مشاركة الطاقة بنفسك. حتى لو كانت العقبات البيروقراطية كبيرة، فهي لا تزال سهلة التغلب عليها بمساعدة العديد من النصائح والمنصات. تبادل الكهرباء الخضراء عبر الحدود المجاورة منطقي جدا، لأنه يجعلك أقل اعتمادا على إمدادات الكهرباء من شركات الكهرباء، وبالتالي أيضا على تقلبات الأسعار في توليد الطاقة من الغاز الطبيعي لديهم. الآن يمكن لكل من لا يملك سقفا شمسيا رخيصا استخدام الطاقة الشمسية مع جيرانهم وبالتالي تعزيز الحماية المناخية.
مع خالص الاحترام
هانز-جوزيف فيل
هاملبورغ، 03.06.26
Energy sharing means the exchange of electricity from renewable energies between bourgeois producers and consumers without electricity companies managing this, i.e. supplying electricity and being paid for it.
For example, solar power, but also wind power from small plants or electricity from small biogas combined heat and power plants can in principle be delivered to the neighbouring house either via a specially laid direct line or via the public grid. Operator associations of a solar park can supply the self-generated electricity via the power grid to the members of the energy community or to neighboring houses. In large apartment buildings, in condominiums or urban districts, solar power from the roofs or biogas electricity from the biogas combined heat and power plant in the basement can be shared with tenants or neighbourhood residents, using the public grid or their own pipes.
The EU directive stipulates that this joint generation and use should be exempt from fees such as electricity tax or grid charges. The aim of the EU Directive is to achieve a strong expansion of renewable energies and at the same time to protect the climate and energy supply security as well as to increase democratic participation.
The new German law on energy sharing
does not adequately implement the EU directive
The new German law certainly opens up new perspectives for the decentralised expansion of renewable energies and their joint use.
Nevertheless, the new law falls far short of the possibilities offered by the EU Directive.
For example, electricity exchange will not be exempt from grid fees or concession fees. This means that the economic incentive remains low. However, the electricity tax of 2.05 cents/kWh is waived within a radius of 4.5 km.
The new law also only regulates energy sharing via the public electricity grid. It thus does not create any new perspectives beyond the previous possibilities, e.g. in the Tenant Electricity Act, via direct lines, in apartment buildings, neighbourhoods or between neighbours.
According to Windbranche.de, the new Energy Sharing Act applies to all types of renewable energies, including small wind turbines or small biogas plants.
Source: Windbranche.de – Energy Sharing 2026: New model for photovoltaic electricity and local marketing to start in June
However, since contracts between suppliers and producers as well as smart meters are required by law, the bureaucracy is high.
The Alliance for Citizen Energy (BBEn), Naturstrom, the Solar Energy Promotion Association and others assess the new law in a similar direction. Criticism of the inadequate law and the resulting missed opportunities to finally bring citizen energy forward with energy sharing prevails.
Source: Bündnis Bürgerenergie – New regulations on energy sharing come into force
Nevertheless, the new law will also open up new perspectives. It will promote the expansion of decentralised renewable energies and create greater independence from the market power of electricity companies for participants in energy sharing.
The new possibilities of energy
sharing and their prerequisites
In a recent article, the German Solar Energy Society (DGS) briefly and concisely described the innovations and requirements in six key points:
The electricity must flow via the
public distribution grid. Tenant electricity, GGV or a direct line to the
neighbour are not considered energy sharing.
The plant operator can be a private
individual, an operating company or a legal entity, but their shareholders must
all be end consumers or legal entities under public law (e.g. a municipality).
In the first phase that is now
starting, the PV system and all consumption points must be located within the
same distribution grid area. Advantageous for projects with large grid
operators such as Netze BW or Westnetz; restrictive for small municipal utilities.
At least two contracts are required
per customer: a supply contract and a joint use contract.
The operation of the plant may not
predominantly serve the commercial or self-employed activity of the operator.
This means that there should be no market for professional companies that only
live from the operation of such plants. Renewable operator associations such as
citizens' cooperatives are to be exempted here - according to the current legal
classification.
The system and all consumption
points need a smart meter for quarter-hourly billing.
Source: DGS – Sharing electricity, but how exactly? Energy Sharing starts
The Czech Republic and Austria are
leaders in energy sharing
Czech Republic
In the Czech Republic, of all places, whose governments have been politically vehemently committed to the construction of new nuclear power plants for over 15 years – but still unsuccessfully – energy sharing is growing strongly. The EU directive was already implemented in August 2024, with good financial incentives such as exemptions from grid fees. In particular, strong growth can be observed in the sharing of electricity within apartment buildings. According to current statistics, there are already 1,057 apartment buildings in the Czech Republic where residents share the electricity generated. Apartment buildings usually share electricity from a solar system on their own roof and are therefore exempt from paying grid fees. In this way, homeowners' associations can save up to 40 percent of the total electricity costs. In April 2026, a record-breaking 15,880 megawatt hours of electricity have already been shared.
Quelle: Economic Daily – Electricity Sharing in Prefabricated Buildings Is Becoming a Hit
Austria
In Austria, the EU directive on energy sharing was also implemented early and successfully under the former Green Minister Leonore Gewessler.
By the end of 2025, more than 5,590 renewable energy communities (EEG) and around 1,000 citizen energy communities had been established, making it possible to share locally produced solar power with neighbours or within the region and thus benefit from reduced grid charges.
Source: Austrian Energy Communities – Best Practice Examples
In Austria, a distinction is made between renewable energy communities (EEG) (local/regional) and citizen energy communities (BEG) (supra-regional). In addition to the environmental aspect, cost savings through reduced grid fees are tempting. Reduced subsidy rates (compared to full feed-in) can be compensated for by higher sales prices to neighbors. It is used via the existing public network, with billing via special platforms (e.g. neoom, eFriends) or regional associations. The establishment of a legal entity (association, cooperative) is required for official energy communities.
How can energy sharing be
implemented in Germany itself?
Future Fox has explained well in six steps how to participate in energy sharing and set up the necessary energy community.
Source: Future Fox – Founding an Energy Community: Guide 2026
But there is also professional help. In Austria, NEOOM has successfully created a platform with an app that can be used to quickly set up an energy community or join an existing one.
In this way, NEOOM has made a major contribution to Austria's success.
NEOOM has announced that it will expand its platform and the app to Germany when the law comes into force.
Source: NEOOM – Energy Sharing and Energy Sharing in Germany
Implement energy sharing now
Now I can only encourage you to implement energy sharing yourself. Even if the bureaucratic hurdles are high, they are still easily overcome with the help of the many advice and platforms. Exchanging green electricity across neighborly borders makes a lot of sense, because it makes you less dependent on the electricity supplies of the electricity companies and thus also on price volatility in their natural gas power generation. Now all those who do not have a cheap solar roof can use solar power together with their neighbours and thus advance personal climate protection.
Yours, Hans-Josef Fell
Hammelburg, 03.06.26
Hans-Josef Fell ist Präsident der
Energy Watch Group. Er war 1998-2013 MdB für Bündnis/Die Grünen und ist
Mit-Autor des Entwurfs des Erneuerbare-Energien-Gesetzes von 2000.
ENFRWC الشبكة المصرية
خمسة عشر عام مكرسة لخدمة القطاع الناشئ
Years Devoted to serving the RE sector & Water fields Fifteen
More than 311.000 Followers worldwide




